Wie alles begann

Es begann mit einem einfachen Telefonat

 

Freunde von uns hatten 2008 einen großen Umzug vor, es stand die Auswanderung nach Varmevoll in Norwegen an. Zusammen mit gut 40 Huskies sollte es innerhalb von wenigen Wochen losgehen. Einzig das Problem, eine der Hündinnen hatte wider Erwarten doch noch Junge bekommen. Und mit vier kleinen Welpen einen solchen Umzug machen?

 

Wir zögerten nur kurz, klärten unser Umfeld auf, und boten an, die vier Racker für drei Monate bei uns aufzunehmen.

 

Dogscooting, Alaskan Husky, Kira, Toback, Tayler und Sitka
Oben: Sitka und Kira, unten: Tayler und Toback, acht Wochen alt; Foto: Fuchs

Vier Wochen später waren sie da. Alaskan Huskies. Die beiden Hündinnen Kira († 2011) und Sitka und die Rüden Tayler und Toback    († 2014).

 

Sie waren gerade einmal sieben Wochen alt und sahen so gar nicht nach Geschwistern aus einem Wurf aus. Alle in unterschiedlichen Farben und auch die Fellzeichnungen und die Haarstruktur waren alles andere als einheitlich. Die Eltern sind ebenfalls Alaskans (Mutter "Maxi" und Vater "Sharky").

 

 

Vier Alaskan Huskies laufen über eine Wiese, Dogscooting
v.l.n.r. Kira, Toback, Tayler, Sitka, 14 Wochen alt; Foto: Fuchs

Eine ereignisreiche und aufregende Zeit stand uns bevor, dabei war von vornherein klar: alle gehen wieder an ihre Besitzerin zurück. Nach drei Monaten Aufenthalt war es dann soweit. Und mit der Abreise kehrte eine ungewohnte Ruhe in unseren kleinen Kennel ein.

 

Aber schon wenige Wochen nach dem Auszug zeigte sich, dass Toback die Trennung von uns nicht verkraftete. Jämmerliches Dauerheulen zehrte an Silvias Nerven und sie fragte uns, ob wir ihn zu uns nehmen würden.

Wir haben für die Entscheidung nicht allzu lange gebraucht. Und damit nahm die Geschichte ihren Lauf ... und sie geht weiter!