CaniCross

Bauch-, Zug- oder Jogginggurt Marke "Eigenbau"

Klettergurt als Canicross-Gurt; Foto: Fuchs
Klettergurt als Canicross-Gurt; Foto: Fuchs

Viel Fragen zum Canicross beziehen sich auf den Bauchgurt oder Canicross-Gürtel: Worauf muss ich denn achten? Sollte er gut gepolstert und breit genug sein? Welche Breite ist ausreichend?


Fragen, die man pauschal oder ohne Anschauungsmaterial kaum beantworten kann. Es gibt eine Reihe von gut sitzenden Lösungen, viele Gurte haben aber die Eigenschaft trotzdem während des Laufens nach oben über die Hüften zu rutschen. Was liegt da näher, als den Sitz mit Gurtbändern zu unterstützen, die durch den Schritt laufen und so ein Verrutschen verhindern bzw. wenigstens mindern. Diese Lösung kann dem einem oder andern passen, vielen ist diese Art der „Halterung“ beim Laufen aber zu unangenehm.

Foto: Fuchs
Foto: Fuchs

Daher reifte die Überlegung, einen Klettergurt umzufunktionieren. Also wurde ein leichter, am Rücken aber ausreichend breiter Klettergurt bei einer bekannten Versteigerungsplattform günstig ersteigert und umgebaut.

 

Dabei ist natürlich zu beachten, dass der Gurt dann meist nur noch einer Person gut passt.

Der "Umbau" ist relativ unspektakulär. Es wurde lediglich der Gummizug, mit dem  die Beinschlaufen des Klettergurts am Rückengurt befestigt sind und so ein Herunterrutschen verhindern, gelöst und seitlich befestigt. Dadurch wird der Hüftgurt immernoch so gut gehalten, dass er ebenfalls nicht noch oben über die Hüften rutschen kann.

Fotos: Fuchs

Das freie Gummiband wurde seitlich durch die Materialschlaufen gezogen (gelbes Band in der Seitenansicht) und am vorderen Teil des Gummis verknotet.

 

Zudem wird die Zugleine nicht an einer Schlaufe mittels Karabiner befestigt, sondern an zwei Schlaufen. Daduch erfolgt eine bessere Zugverteilung und der Gurt rutscht nicht so stark.

Im folgenden Video ist der beschriebene CaniCross-Gurt im Einsatz zu sehen.